Atelier und Arbeit

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist der Blick auf die äußere sichtbare Welt. Mich interessiert die Wahrnehmung des Gegenwärtigen, seine mögliche Durchdringung und künstlerische Transformation. Hier bin ich zunächst Sammler von Eindrücken vielfältigster Art: Landschaften, Menschen und Menschenwerk, oft kulturelle Überbleibsel auf den Plätzen und Straßen der Städte.

Das Gesuchte und Gefundene wird vor Ort fixiert mit dem skizzierenden Zeichenstift und der Kamera, dann im Atelier sortiert und archiviert. Die so gesicherten Fundstücke bleiben nochFragmente und Oberfläche,

subjektive und objektive Momente der beobachteten Wirklichkeit.

Die Weiterbearbeitung mit klassisch druckgrafischen Mitteln, wie Lithografie und Holzschnitt oder digitaler Technik liefern notwendige Zwischenergebnisse. Hier verschafft mir der Widerstand des Materials die nötige Distanz und begünstigt die gewünschte Selektion und Konzentration. Erst nach dieser Vorarbeit werde ich zum Maler. Es entstehen Serien und Variationen.